Fazit zum Veganuary

Der Veganuary hat Spass gemacht. Die Umstellung von Vegetarisch auf Vegan hat mir im Grossen & Ganzen keine Mühe bereitet. Einzige Ausnahme: Mein Morgenkaffee. Da habe ich keine akzeptable vegane Milchalternative gefunden. Und so habe ich mein Kaffeechen weiterhin mit Milch genossen. Aber die Mittag- und Abendessen konnte ich voll vegan zelebrieren. Nebst den traditionell veganen Rezepten aus dem Orient, Asien und Indien habe ich tolle Rezepte aus folgenden Büchern nachgekocht:
Villa Vegana von Miriam Spann und Jens Schmitt, und
einfach vegan von Roland Rauter
„Villa Vegana“ habe ich schon vorgestellt. „Einfach vegan“ ist ein supergutes Kochbuch. Nur schon beim Durchlesen der Rezepte läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Einfach der Hit !
Mein Fazit:
Wenn das Essen so gut schmeckt, wie mit den bisher probierten veganen Rezepten, dann fällt die Umstellung leicht. Nur ein erzwungener Verzicht fällt schwer, wie bei mir zum Beispiel der Milchkaffee. Daher denke ich, es ist besser, da ein „Auge“ zuzudrücken. Das schlimmste ist doch, wenn man sich zu irgendeinem Verhalten gezwungen sieht. Das löst Abwehrreaktionen aus. Und meines Erachtens ist es besser, wenn sich viele Menschen freudvoll eher vegetarisch bzw. vegan ernähren. Bei den Veganern, die Vegis als Mörder beschimpfen, kann ich bloss den Kopf schütteln … how silly is this ?
Zimtrolle (mit Butter oder vegan)
Diese Zimtrolle macht süchtig !! Die Kombination Fett- Zucker- Zimt auf Hefeteig ist einfach köstlich. Für alle Zimtfans ein Muss.
Übrigens: bei der veganen Variante kann man anstelle von Olivenöl auch gut ein mildes Rapsöl verwenden. Ich schätze da das Bio-Öl von Rapunzel. Das schmeckt wunderbar nussig, und passt geschmacklich besonders gut. Das Olivenöl gibt dem Ganzen eine eher herbe Note. Also: wer es eher harmonisch mag, nimmt besser das Rapsöl.
- 300 g Mehl
- 1/2 TL Salz
- 3 EL Zucker
- 1/2 Würfel Hefe (ca 20 g)
- 50 ml gutes Olivenöl
- 1 dl warmes Wasser
- 1 Portion Eiersatz
- 150 g Butter, weich (Vegan: 100 ml Olivenöl)
- 150 g Rohrzucker
- 2 EL Mehl
- 2 EL Zimt
- Hefe in etwas warmen Wasser auflösen. Eiersatz zubereiten. Alle Teigzutaten vermischen, und einen weichen, elastischen Teig kneten.
- Teig zugedeckt an einem warmen Ort aufs Doppelte aufgehen lassen.
- Butter schaumig rühren. Zucker und alle weiteren Zutaten der Füllung zugeben und weiterrühren. Vegan: Öl und alle weiteren Zutaten gut verrühren.
- Teig 30x40cm auswallen. 3/4 der Füllung darauf verteilen, am Rand etwa 1cm leer lassen. Rolle aufwickeln. In eine Cakeform legen.
- Das Ganze nochmals 30 Minuten aufgehen lassen. Dann die restliche Füllung auf der Rolle verteilen. Im auf 190 Grad Umluft vorgeheizten Ofen (unten) 25 Minuten backen.
Veganuary
Dieses Jahr mache ich mal beim Veganuary mit, einfach aus „Gwunder“. Mein bisheriges Fazit: Wenn man sicher sein will, ein leckeres Gericht vegan zuzubereiten, gelingt das nur mit einem im Original bereits veganen Rezept. Bei allen anderen Rezepten, die im Original-Rezept Milchprodukte verwenden – also Käse, Rahm, Joghurt, Creme Fraiche oder Quark – sind die veganen Varianten meines Erachtens fast immer ein Graus. Und das ist bei den meisten vegetarischen Gerichten aus Europa der Fall.
Bisher habe ich daher nur Rezepte aus dem Orient und aus Asien gekocht:
Arabische Fladenbrote mit Hummus, Babaganoush und Tahin-Avocado-Dip
Chinesische Hefeteigtaschen mit Sechzuangemüse
Strudelteigtaschen gefüllt mit Ebly-Gemüse (Ebly gegart, Weisskohl, Rüben, Sojasauce, Zucker, Salz, Chiliflocken), im Erdnussöl frittiert
Faijtas mit Bohnen-Tomatensauce-Füllung (Olivenöl, 1 TL Kreuzkümmel, Salz, Zucker, Chiliflocken und Pfeffer nach Geschmack, Tomatenpürree und Pepperoni) und Avocado-Dip (Avocado, Salz, Zitrone, Pfeffer)
Wantan Suppe (im Bild oben, Rezept: aus dem Kochbuch Villa Vegana)
Für den Morgenkaffee, den ich bisher mit Milch getrunken habe, habe ich keine wirklich überzeugende vegane Variante gefunden. Reismilch hat am wenigsten Eigengeschmack und geht einigermassen. Der Kaffee wird damit aber nicht wirklich milder, wie das mit Milch der Fall ist. Mandel- oder Hafermilch sind furchtbar, wegen ihrem dominanten Eigengeschmack. Reis-Cocosnussmilch geht ziemlich gut. Mandel-Reismilch flockt, und hat immer noch einen eher aufdringlichen Mandelgeschmack. Also insgesamt eine richtige Herausforderung dieser Veganuary …
Leckere Rezepte aus dem Orient: Buchbesprechungen
Vegetarische Rezepte aus dem Orient sind extrem lecker, und häufig sogar vegan. In diesem Beitrag stelle ich vier ausgezeichnete Kochbücher vor, meine persönliche Hitliste.
Man kann gut alle vier Bücher kaufen – sie sind alle bei Amazon erhältlich – denn bei den Rezepten gibt es wenig bis keine Überschneidungen. Damit hat man einen wunderbaren Fundus orientalischer Köstlichkeiten.
Ich stelle gerne Menus zusammen: Zum Beispiel : Gerösteter Butternusskürbis mit Tahini-Dressing aus dem Buch von Salma Hage. Dazu ein Gemüse Taboule aus dem Buch von Sally Butcher. Wir waren hin und weg von diesem Schlemmeressen!
Vegetarische Tajines & Couscous von Ghillie Basan, Hädecke Verlag 2014
Das Buch enthält 65 grandiose Rezepte aus der marokkanischen Küche. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Zutaten gut zu beschaffen, nur die eingelegten Salzzitronen sind etwas schwierig zu besorgen. Die meisten Gewürze können im Internet bestellt werden, z.B. bei Gewürz Meyer.
Ich finde, praktisch jedes Rezept in diesem Buch ist ein Hit, und alles kann einfach nachgekocht werden. Zum Beispiel Couscous Tfaya, mit Zwiebeln, Ingwer, Zimt, Safran und Honig. Ein Gedicht ! Oder die Butternusskürbis Tajine mit Knoblauch, Rosmarinzweigen, Mandeln, Ingwer, getrockneten Aprikosen und Honig, total raffiniert und sehr delikat! Beide Rezepte sind vegan.
Auch mit Früchten lassen sich tolle Tajines kochen: Unter anderem sind Birnen, Feigen Walnusskerne, Chili, Pfeffer, Honig und frischer Koriander bei den Zutaten, ein sehr erfrischendes Gericht.
Orient köstlich vegetarisch von Salma Hage, Phaidon Verlag 2016
Dieses Kochbuch ist eine wahre Fundgrube für Liebhaber der orientalischen Küche. Die Burger-Rezepte sind der Hit. So zum Beispiel die Blumenkohl-Kichererbsen-Burger, mit Tahin und Gewürzen verfeinert (vegan). Oder die Süsskartoffelplätzchen mit Linsen, getrockneten Tomaten, Kreuzkümmel und Knoblauch (vegan). Hier ist besonders die Kombination von Tomaten und Süsskartoffeln überraschend gut!
Ebenso sind diverse Backofenrezepte einfach herrlich: gefüllte Paprika mit Kichererbsen und Quiona (vegan, siehe Bild oben), oder Libanesische Moussaka mit Auberginen und Kichererbsen (vegan).
Veggiestan von Sally Butcher, Christian Verlag 2011
Ein sehr witzig gemachtes Buch, das auch Anweisungen zum Auftischen der Speisen enthält, inklusive Musiktipps 😉 Ein Highlight sind die Feigen mit Halloumi, siehe Beitrag vom August 2018. Mein Rezept ist etwas abgeändert, im Buch kommt Himbeer-Aceto und Ruccola dazu, was zusammen ein phantastisches Geschmackserlebnis gibt. Auch die Bulgur-Rezepte sind total lecker, wie Bulgur-Burger, oder Taboule.
Orientalisch Vegetarisch von Greg&Lucy Malouf, DK Verlag 2016
Das Nachkochen von diesen Rezepten macht auch grossen Spass. Das Buch enthält u.a. sehr leckere Brotrezepte. Fladenbrot aus der Pfanne mit Haselnuss und Rosmarin ist so eines. Ungemein schmackhaft. Ein paar wenige Rezepte sind ziemlich aufwändig, ohne dass das Resultat besonders hervorragend wäre, wie bei den Haselnuss-Falaveln. Da schmecken mir die Original-Falaveln wesentlich besser. Aber dieser kleine Nachteil wird durch die Vielzahl ungewöhnlicher & raffinierter Rezepte mehr als kompensiert.
Paella Vegan
Diese Paella ist ein wahrer Leckerbissen und schmeckt besonders gut mit Datiles al bacon (siehe Bild unten), natürlich ganz ohne „Bacon“, dafür schön vegan. Das Datiles-Rezept stammt aus dem Vegan Kochbuch, das ich bereits mal vorgestellt habe. Bitte dort nachschlagen, der Kauf des Buches lohnt sich total, die haben so leckere Rezepte !! Paella mit Datiles – ein herrlich Mediterranes Menu für einen lauschigen Sommerabend!
- 200 g kleine Pepperoni
- 1/2 Aubergine
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 6 EL Olivenöl
- 1 gehäufter TL geräuchertes Paprikapulver (La Chinata, Coop)
- 1 gehäufter TL Paprikapulver, Edelsüss
- 1/2 TL Safranfäden, zerbröselt
- 1.5 dl Weisswein
- 100 g Risottoreis
- 3 dl Gemüsebrühe
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Nori-Algen-Flocken (optional)
- Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer, Salz zum Abschmecken
- Pepperoni und Aubergine waschen und in kleine Würfel schneiden (ca 2cm).
- Zwiebel und Knoblauch putzen und fein hacken.
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, gehackte Zwiebel & Knoblauch anbraten, bis sie glasig sind. Pepperoni und Auberginenwürfel zufügen, kurz anbraten.
- Reis beifügen, kurz mitbraten und mit Bouillon ablöschen. 1/2 dl des Weissweines und die beiden Paprikapulver und den Safran beigeben. Alles gut vermengen, aufkochen, dann Hitze reduzieren und Deckel auflegen.
- Ab und zu kontrollieren, ob noch genügend Flüssigkeit im Reis ist. Den restlichen Weisswein nach und nach und eventuell mehr Wasser beifügen, sodass immer genügend Flüssigkeit beim Reis ist, und nichts anbrennt. Am Schluss sollte alle Flüssigkeit vom Reis aufgesogen worden sein. Wenn der Reis gar ist, Herdplatte abstellen, die restlichen Zutaten (Zitronensaft bis und mit Pfeffer und Salz) in den Reis einrühren, Deckel auflegen und alles nochmals gut ziehen lassen.
Rhabarber-Quarkkuchen
Dieser traumhafte Quarkkuchen wird mit einem Rhabarbermus verfeinert. Einfach himmlisch gut. Hier das Rezept.
- 200 g Mehl
- 4 EL Zucker
- 4 EL kaltes Wasser
- 100 Butter
- 1 Prise Salz
- 500 g Rhabarber geputzt und in Stücke geschnitten
- 3 EL Granatapfelsaft
- 1 EL Zitronensaft
- 50 g Zucker
- 1 kg Quark 3/4 Fett
- 3 EL Orangensaft
- 1 Pck Vanillezucker
- 4 EL Maizena
- 160 g Zucker
- Alle Zutaten zum Teig gut zusammenkneten, bis ein weicher Mürbeteig entsteht.
- Rhabarber mit der Flüssigkeit und dem Zucker weich kochen.
- Alle Zutaten zur Quarkmasse mit einem Schneebesen gut vermischen. Den Mürbeteig auswallen und in eine runde Form (ca 28 cm Durchmesser), die mit Backpapier ausgelegt ist, legen.
- Die Hälfte des Rhabarbermus auf den Teig geben, darüber die Hälfte der Quarkfüllung geben.
- Dann den Rest des Muses, und wiederum darauf den restlichen Quark einfüllen.
- In der Mitte des auf 190 Grad vorgeheizten Ofens ca 55 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen und den Kuchen mit Puderzucker bestreuen.
Hagebutten-Creme-Wähe
Diese cremige Wähe ist ein ganz besonderer Leckerbissen. Hagebuttenkonfiture trifft Vanillecreme. Und dies auf einem feinen Hefeteigboden 😉 Unbedingt ausprobieren, die Geschmackskombination ist ein Hit !
- 150 g Halbweissmehl
- 1/4 TL Salz
- 1/2 EL Zucker
- 5 g Hefe
- 60 ml Wasser
- 1 EL Sojamehl
- 2 EL Milch
- 50 g Butter, geschmolzen
- 100 g Hagebuttenkonfiture
- 50 g Mandelblättchen
- 2 dl Rahm
- 180g Creme Fraiche
- 2 EL Sojamehl
- 2 gehäufte EL Maizena
- 3 EL Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- Backofen auf 240 Grad vorheizen.
- Mehl und Salz mischen.
- Wasser, Zucker, Sojamehl und Hefe mischen, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Zur flüssigen Butter geben und alles mit dem Mehl zusammenfügen. Teig kurz kneten und dann 1 Stunde aufgehen lassen.
- Teig etwa 3mm dick auswallen und in ein mit Backpapier ausgelegtes Wähenblech geben. Der Teigrand sollte etwa 3 cm hoch sein. Boden mit Gabel einstechen.
- Konfiture auf dem Teigboden verteilen und mit den Mandelblättchen bedecken.
- Für den Cremeguss alle restlichen Zutaten gut vermischen und dann auf dem Kuchen verteilen.
- Kuchen auf der untersten Rille für 10 Minuten bei 240 Grad backen. Dann die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und während 20 Minuten im Ofen fertig backen.
- Kuchen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit Puderzucker und leicht gerösteten Mandelblättchen bestreuen.
Halloumi mit frischen Feigen aus 1001 Nacht
Jedes Jahr um diese Zeit herum schenken uns unsere netten Nachbarn frisch gepflückte Feigen aus ihrem Garten. Ihre Bäume gedeihen auf fast 600 Metern über Meer, an einer nach Süden gewandten Hauswand. Ein wahrer Genuss !
Die orientalische Küche bietet für diese wunderbaren Früchte besonders leckere Rezepte.
Halloumi mit frischen Feigen ist schnell zubereitet, und eignet sich sowohl als Vorspeise als auch als Teil einer Hauptmahlzeit. Die Qualität der frischen Feigen – sie sollten vollreif und aromatisch sein – ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für dieses Rezept.
- 1 Packung Halloumi Käse
- 6 frische Feigen
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Honig
- 1 EL Aceto Balsamico mit Feigen (z.B. aus der Finefood-Linie von Coop)
- 1/2 TL frischer, geriebener Ingwer
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
- 2 EL Pistazien, ungesalzen
- Den Halloumi in Scheiben schneiden. Die Feigen waschen und je nach Grösse halbieren oder vierteln. Zwei Bratpfannen heizen, und Halloumi und Feigen separat goldgelb braten.
- Die restlichen Zutaten gut vermengen. Halloumi und Feigen auf einem Teller anrichten und mit dem Dressing beträufeln.
Himbeer-Pfirsich Rolle
Ein wirklich delikates Dessert. Die Kombination von Himbeeren und Pfirsichen ist einfach sensationell gut. Und das besonders praktische an der Rolle: bei dieser Hitze kann der Ofen abgeschaltet bleiben 😉
- 1 grosser, reifer Pfirsich
- 100 g Himbeeren
- 70 g Zucker
- 1 EL Zitronensaft
- 2 gehäufte EL Maizena
- 20 ml Wasser
- 2 EL Zucker
- 2 dl Rahm
- 1 Pck Vanillezucker
- 1 Pck Rahmhalter
- 2 EL Zucker
- Pfirsich waschen und in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit den Himbeeren, dem Zucker und Zitronensaft in einem Topf aufkochen, bis der Pfirsich weich ist.
- Kompott mit dem Mixer im Topf pürieren. Maizena im Wasser auflösen. Pürierte Fruchtmasse im Topf wieder auf den Herd stellen, wenn es fast kocht, Maizena einrühren und gut vermischen. Die Masse wird dicklich.
- Ein Backpapier mit 2 EL Zucker bestreuen, auf einer Fläche von etwa 15 x 20 cm. Gekochte Fruchtmasse darauf geben und rechteckig glatt streichen. Auskühlen lassen.
- Rahm mit Vanillezucker, Rahmhalter und Zucker steif schlagen. Auf der Fruchtmasse verteilen, aber nicht bis ganz an den Rand. Mit Hilfe des Papieres eine Rolle formen. Etwa 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren vor dem Genuss. Mit frischen Himbeeren garnieren.
Aprikosen Rührteigkuchen mit Zimt
Das Geheimnis von diesem sehr leckeren Kuchen steckt im Rührteig: die Creme Fraiche gibt dem ganzen einen besonders feinen Gout. Hier das Rezept, natürlich ohne Eier im Teig.
- 80 g Butter, weich
- 100 g Zucker
- 120 g Creme Fraiche
- 50 ml Wasser
- 1 EL Sojamehl
- 1/2 Biozitrone, abgeriebene Schale
- 200 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 10-15 Aprikosen
- 3 EL Zucker und ca 1/2 TL gemahlener Zimt, vermischt.
- Ofen auf 180 Grad vorheizen, Gitter auf der untersten Rille einschieben.
- Butter, Zucker und Creme Fraiche in einer Schüssel cremig aufschlagen. Geriebene Biozitronenschale untermischen. Mehl mit Backpulver und Natron mischen, zur Buttermasse geben und zusammen mit dem Sojamehl und Wasser gut verrühren. Falls der Rührteig zu fest ist, noch etwas Wasser beigeben. Der Teig sollte eine eher feste Konsistenz haben, gerade so, dass man ihn noch gut streichen kann.
- Teig in eine runde Kuchenform, die mit Backpapier ausgelegt ist, füllen und glatt streichen.
- Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen, auf dem Kuchenteig verteilen. Am Schluss mit Zimtzucker bestreuen und im Ofen etwa 30-35 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzspiesschen machen.


